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Flinke müde Heimreise

Hallo in die Runde,

da olle Otto sich unsere Busfahrt immer spart, darf icke heute noch ma zum Abschluss von der Fahrt Balatonfenwesch bis Ärfurt berichten. Ottilie hängt dann die Taje noch watt dran für die letzten paar Stunden nach Bärlin.

Im Nachhinein erwies sich ditt sehr ausführliche Tetrisspielen von Blümchen beim Koffapacken als weise Vorsichtsmaßnahme. So ging es rund eene Stunde späta los, watt sich nachfoljend als sehr hilfreich erwies. Denn kaum im Bus losjerollt, schnarchte een juter Teil der Buseinsitzenden schon lautstark um die Wette. Datt Verzieha Thommy da noch auf persönlichen Wunsch von Lille den Schuh des Manitu einlegte, kann also nur eene bessere Jeräuschkulisse für alle anderen zum Hintergrund jehabt haben.

Unsa Busfahra Blümchen erkannte seene Chance sofort und flitzte fast ohne Pausen zu machen bis Ärfurt durch. Natürlich stoppten wir zur vorjeschriebenen 4,5h-Pause irjendwo in Ösi-Land und ließen eene kleene Sonnenberjerin in Coburg aussteigen, aber sonst jab Blümchen ordentlich Jas. Dabei wurde er abwechselnd von Pippin, Allie und mir unterstützt, indem wir ihm unsere Ohren leihten. Im Endeffekt waren unsere Vaziehas dann aber irjendwann in Sorje, weil wir viel zu schnell vorankamen. 2 Uhr 15 Minuten waren wir schon wieda in Deutschland und kurz vor 6 dann bei Coburg, kurz vor acht Ärfurt. Einije Eltern kamen jar nich so schnell mit, so dass Schwester Agnes und icke noch Zeit hatten mit unseren noch nich abjeholten Fränds een bisschen länga zu quatschen. 

In Ärfurt kam dann natürlich ditt Übliche und Wichtige: Janz viele Umarmungen, een paar Abschiedstränchen und - aus meener Sicht ditt wichtigste - endlich ooch Frühstück. Lecker Weißbrot mit meenem unjarischen Lieblingskäse, Würschlis und Äpfel wurde jereicht und in jroßen Mengen vaputzt. 

In Ärfurt hatte dann ooch Blümchen Feiaabend und seen Fönök André übernahm. Ob der die vabliebenen Bärlina jenauso spiedi-gonzalez-mäßig nach Bärlin verbrachte, ditt kann am besten Ottilie berichten.

Ick haue mir jetze noch mal uffs Ohr.

Jute Nacht, euer Gottlieb!

Kommentare   

#1 Ottilie 2026-07-29 17:16
Vorweg: Hier und da kullerten im Bus noch ein paar Tränchen. Aber dafür hatten wir plötzlich jede Menge Platz.
Die Rückfahrt nach Berlin verging wie im Flug – na gut, fast. Zeit genug für Dr. Dolittle hatten wir natürlich noch.
Wir tatsächlich eine Stunde zu früh in Berlin. Die meisten Kinder wurden schon sehnsüchtig erwartet. Drei mussten sich noch etwas gedulden, weil Mama und Papa eine längere Anreise hatten, aber sie waren pünktlich zur vereinbarten Zeit da. Allie und ich haben natürlich tapfer mitgewartet. Niemand bleibt zurück!

Danach ging es auch für uns endlich nach Hause... na ja, "endlich". Die Vorfreude hielt sich in Grenzen, denn wir wussten: Der Wäscheberg hat uns mindestens genauso vermisst, wie wir den Balaton.

Es waren wunderschöne Tage am Balaton, mit ganz viel Spaß, Sonne, Lachen und unvergesslichen Momenten. Und ja... ein kleines bisschen vermissen wir es jetzt schon.

Bis nächstes Jahr, Balaton!
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